Donnerstag, 1. Februar 2018

11 Mal München – endlose Heimatliebe

Der wunderbare „Olyturm“ (Foto: Tobias Zils/unsplash.com)

Wie ihr wisst, sind wir verrückt nach München. Die Stadt hat Berge, Ecken und Kanten, ist mal kuschelig klein, mal aggressiv eng, mal ein großes Biergarten-Miteinander, mal ein Platzerl Erde, das sich nur noch die Großkopferten leisten können. München ist streitbar und wunderbar. Alles auf einmal. Und damit einzigartig. Wir lieben diese Stadt – wofür genau, das erzählen wir euch in diesem Interview, mit dem wir an der Blogparade „Heimatliebe“ teilnehmen. 

Was ist für euch Heimat? Was bezeichnet ihr als eure Heimat?

Verrückt nach München: Hier ist’s kleiner als in Berlin und größer als aufm Dorf. Es bleibt anonym, und doch kennt sich jeder in München. Genau richtig zum Lieben, Leben, Lustigsein! Außerdem schätzen wir: den Franz-Beckenbauer-Dialekt, Brezn ooooohne Ende, dass der Berg ruft und ein bisschen auch den Weißwurst-Duft am Vormittag.

Wo liegt eure Heimat? Beschreibt die geographische Lage.

VnM: An der Isar, mit bestem Blick auf die Berge. Und natürlich: Fast noch in Italien!

Nennt drei Highlights, die jeder Tourist unbedingt besuchen muss.

VnM: Da gibt es viele, natürlich die Klassiker, wie die Bavaria, den Olympiaturm oder für Fußball-Fans die Allianz Arena. Kleiner und feiner finden wir aber:
Die Oide Wiesn,
Den Stemmerhof mit Stemmerwiese – weil es hier noch vor kurzem den letzte Bauernhof Münchens gab – mitten in der Stadt!
Seit neuestem: Die MS Utting. Der ehemalige Ausflugsdampfer wurde vom Ammersee auf eine kleine Brücke am Großmarkt umgesiedelt. Dort ist das Schiff jetzt Ort für Geselligkeit und Kultur.

Was kann man mit Kindern einen Tag lang machen?

VnM: Spielenachmittag im Luitpoldpark.
Eine Aufzugfahrt im Olympiaturm.
Hosenhüpfen und Dosenwerfen auf der „Oidn Wiesn“.
An der Floßlände baden, picknicken und Surfer gucken.

Es regnet in strömen, was könnt ihr als Schlecht-Wetter-Programm empfehlen?

VnM: Die gelbe Kuh von Franz Marc im Lenbachhaus besuchen.


Der Olympiaturm im Pfützenspiegel (Foto: Dominik Stötter/unsplash.com)


Welche kulinarischen Köstlichkeiten müssen unbedingt probiert werden und wo?

VnM: Einen Cold-Brew-Kaffee im Standl 20 auf dem Elisabethmarkt oder einen Cappuccino im Café Emilo. Dann einen „Monaco Franze“ und einen Bio-Glühwein im „Milchhäusl“ oder die beste Currywurst der Stadt im Kiosk „Alles Wurscht“. Was nie verkehrt ist: ein runde, fettige Schweinerei im Café Schmalznudel.

Welches Hotel könnt ihr empfehlen?

VnM: „The Flushing Meadows“ in der Fraunhoferstraße – zentraler geht’s nicht, die Zimmer haben einen angenehm schlichten Retro-Stil, und die Dachterrasse macht uns immer wieder kurz sprachlos.

Wo befindet sich euer absoluter Lieblingsplatz – und warum ist es euer Lieblingsplatz?

VnM: Ganz privat sind das unser Holztisch in der Küche mit Kerzenwachs drauf und allerhand Spuren unserer Kinder. Tagsüber schweift der Blick nach draußen über einen romantisch-zugewachsenen Balkon, abends essen wir im warmen Licht einer PH5-Leuchte. Wenn wir strawanzen, lieben wir die Ruhe im kleinen und deshalb auch nicht ganz so bekannten Bavariapark und samstagmorgens das bunte Stelldichein beim Wochenmarkt in der Klenzeschule. Auch schön: libanesisch essen im „Manouche“.

Was ist der absolute Geheimtipp, der in keinem Reiseführer beschrieben ist? 

VnM: Um halbsechs in der Früh am Viktualienmarkt bei Karnoll’s Backstandl einen frisch gebrühten Filterkaffee genießen. Dazu an einer ofenfrischen Brezn knabbern und die Marktleut‘ beobachten.

Was ist die schönste Veranstaltung des Jahres?

VnM: Wenn die Menschen im Juni zum Tanzen aufn Kocherlball am Chinesischen Turm zusammenkommen. Ist aber nur was für Frühaufsteher!

In welcher Jahreszeit ist es in eurer Heimat am schönsten und warum?

VnM: Im Frühling, wenn der Gärtnerplatz endlich wieder bunt und lebendig ist – inklusive frühlingshafter Blütenpracht.
Im Sommer, wenn der Biergarten zum Essen einlädt, und die Hackerbrücke zum Trinken und in die Ferne schau’n, und der Flaucher zum Feiern in einer lauen Sommernacht.
Im Herbst, wenn im Luitpoldpark Millionen Kastanien und Blätter fallen und fallen und fallen.
Im Winter, wenn Wanderschuhe, Skier oder Schlitten in die Berge oder auf den nächsten Hügel führen.
 
Dieser Text ist für die Blogparade von „Wir auf Reise“ entstanden.

Samstag, 30. Dezember 2017

Auf einen Cappu zur Erika



Wir hatten fast schon ein bisschen Angst, das neue Café Erika in der Senserstraße in Sendling könnte sich nicht durchsetzen. Liegt es doch ein bisschen ab vom Schuss in einer kleinen Seitenstraße zur Lindwurmstraße.

Die Gastgeberinnen Esther und Judith haben uns aber schnell beruhigt. „Es läuft ganz gut“, meinen sie.
Immerhin haben sie ihre Jobs im Verlag bei Random House aufgegeben, um sich selbstständig zu machen – mit Dingen „für Herz und Hunger“, wie sie selbst betonen. 

 

Und was gibt’s: hausgemachte Kuchen, leckeres Frühstück, Smoothies – vieles vegan oder zumindest vegetarisch.

Was wir außerdem lieben: hyggelige Kissen, Sonnenblumen und bunte Postkarten drinnen und den kleinen Innenhof draußen, den man ganz schnuckelig über das Treppenhaus erreicht.

Wir glauben an die Erika! Denn eins ist sicher: Gutes spricht sich schnell herum!



Dienstag, 12. Dezember 2017

Wie wär’s mit „Ein bisschen den Planeten retten“

Photo by Andrew Coelho on Unsplash

Liebe Leute, es ist ein kompliziertes Thema. Alle reden vom Klimawandel. Nachhaltig leben, lautet die Zauberformel. Es geht um Mülltrennung – also Bio und Plastik, und Glas in den Container, für Kartons und Co. gibt’s die Papiertonne…. äh oder wie? Außerdem diskutiert die Welt über autofreie Zonen in Großstädten, vegane Ernährung …und was ist überhaupt Mikroplastik!?

Mal ehrlich: Am Ende sind wir ziemlich überfordert bei dem Thema. Dabei gilt tatsächlich nur eins: Es sind die kleinen Dinge, die schon sehr viel helfen. Ist das nicht ungemein beruhigend. In einem Artikel stand kürzlich sehr treffend geschrieben: „Wenn wir nicht wollen, dass unsere Enkelkinder uns eines Tages nach der Bedeutung des Wortes ‚Schnee‘ fragen, müssen wir aktiv werden.“ Absolut, sagen wir – deshalb nehmen wir diesen Gedanken in unseren Alltag mit, fahren öfter Fahrrad und versuchen, mit ein bisschen Mitdenken und Disziplin im Handumdrehen diesen Planeten zu retten. Logisch, oder! Und das heißt:

Kaffee trinken ohne Pappbecher

Am erstrebenswertesten ist es, seinen Kaffee ganz entspannt in einem Café oder zu Hause genießen zu können. Man glaubt es kaum: Immer mehr Münchner machen das und gehen zum Beispiel ganz bewusst in der Früh noch vor der Arbeit auf einen Cappu und ein Cornetto in ihr Liebslingscafé um die Ecke. Wir haben darüber berichtet. Lassen die Umstände kein entspanntes Päuschen zu, appellieren wir aber ganz stark: Nehmt eure eigenen Tassen und To Go-Cups mit und verzichtet auf Einwegbecher für unterwegs. In Deutschland allein sind es etwa 2,8 Milliarden Einwegbecher, die laut Deutscher Umwelthilfe (DUH) pro Jahr verbraucht werden. In München zählt der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWM) rund 190.000 Wegwerfbecher täglich. Das produziert Unmengen Müll und verschlingt Massen an Wasser.

Die Münchner Studentin Julia Post hat bereits vor einiger Zeit die Aktion „Coffee to go again“ ins Leben gerufen und damit dem Kaffeebecher-Müll den Kampf angesagt. Inzwischen hat auch die Stadt eine Marketingkampagne gestartet, die die Münchner zum Umstieg auf Mehrwegbecher bewegen soll. Viele Cafés verkaufen wiederverwertbare Becher in allen Farben und Formen. Und Dutzende Münchner Lokale machen bei dem Mehrweg-Pfandsystem „Recup“ mit. Die Idee: Für einen Euro Pfand bekommt man seinen Kaffee für unterwegs in einem BPA-freien Plastikbecher. Hat man ausgetrunken, kann man den Becher in einem anderen Café wieder abgegeben. Eine App bietet einen Überblick aller „Recup“-Anbieter in München.

Wenn man früher mitdenkt, geht’s aber auch noch unkomplizierter: Einfach eigenen Coffee to Go-Becher mitnehmen. Die meisten Kaffeeketten füllen den bestellten Kaffee direkt rein.

Mehr Leitungswasser trinken

Wir lieben unser Münchner Acqua Monaco, produziert aus dem Wasser der Münchner Schotterebene. Was aber beim Thema Nachhaltigkeit noch besser ankommt: Leitungswasser. Laut „Stiftung Warentest“ fließt hierzulande weltweit eines der besten und gesündesten Wasser aus dem Hahn. Um Trinkwasser aus der Leitung populär zu machen und den Zugang zu Trinkwasser weiter zu verbessern, hat die EU-Kommission aktuell eine Überarbeitung der Trinkwasser-Richtlinie vorgeschlagen. Denn: Leitungswasser bedeutet weniger Müll und geringere Kosten im Vergleich zu Wasser aus Plastikflaschen.


Wer nicht auf Sprudel verzichten mag, der holt sich einen SodaStream (Preis von 99 bis 189 Euro) nach Hause. Bei dem Modell „Crystal“ können sogar Glasflaschen befüllt werden. Die sehen besser aus als die Plastik-Variante und sind auch um einiges länger haltbar. Ach ja, und Rücken schonender ist der SodaStream außerdem, weil Wasser schleppen wegfällt.

Übrigens: An zahlreichen Stellen in München gibt es so genannte Refill-Stationen, an denen jeder seine mitgebrachte Flasche kostenlos mit Trinkwasser auffüllen lassen kann. Die Refill-Idee ist inzwischen in zahlreichen Städten deutschlandweit etabliert. Hier könnt ihr sehen, wer in München mitmacht.


Öfter mal Secondhand shoppen

Naturkosmetik-Marke mit
klarem Statement:
„Stop the water while using me“
Klar, gebraucht ist nicht gleich ökologisch. Denn Secondhand-Klamotten sind natürlich nicht unbedingt aus Bio-Baumwolle gefertigt oder nachhaltig produziert. Sicher ist aber: Gebrauchte Mode ist gut für die Umwelt, weil sie bereits gekauft und getragen wurde. Preloved Fashion sagen manche. Sie meinen Mode, die „schon mal geliebt wurde“. Das hört sich auch besser an als „gebraucht“ oder „Flohmarkt“. 

Im Grunde geht’s aber darum, am besten keine neuen Klamotten zu kaufen. Denn: Kaufe ich ein neues Stück, kurbelt das die Produktion an und Ressourcen werden weiter verbraucht. Wer Secondhand kauft und seine bereits getragenen Sachen an gemeinnützige Projekte (wie zum Beispiel Oxfam oder den Weißen Raben) spendet, hilft doppelt und spart dabei noch Geld. Von dem Ersparten kann man sich dann übrigens öfter mal auch ein etwas teureres, fair produziertes Teil von einem Öko-Label leisten.

Einkaufen mit Jutebeutel statt Plastiktüten 

Mit ihrer Richtlinie will die EU den Verbrauch von Plastiktüten einschränken und so die Umweltbelastung reduzieren. Konkret heißt das: Beim Einkaufen gibt’s gleich gar keine Plastiktüte mehr oder sie kostet. Überaus schöner Nebeneffekt: Die Stofftasche ist wieder da – oft mit flotten Sprüchen und in nettem Design. Wir lieben ja die von #mucbook mit dem Schriftzug „Weniger BussiBussi – mehr Amore!“- 

So ein Stofftbeutel hat doch locker noch Platz auch in der kleinsten Handtasche. Damit sind spontane Supermarkt-Einkäufe in jedem Fall drin – auch unter Nachhaltigkeits-Gesichtspunkten. Das Thema ist ernst. Denn: Bis Plastik völlig zersetzt ist, können bis zu 400 Jahre vergehen. In den Meeren schwimmt Plastikmüll, der unseren Lebensraum zerstört – und die Tiere, die darin leben und die Kunststoffe mit richtiger Nahrung verwechseln und daran sterben.

Dienstag, 5. Dezember 2017

Kasperl-Kult: Kindergaudi und Erwachsenenschmarrn

„Doctor Döblingers geschmackvolles
Kasperltheater“ in persona:
Josef Parzefall (li.)
und Richard Oehmann

„Doctor Döblingers geschmackvolles Kasperltheater“ ist Kult in München. Richard Oehmann, einer der Mitbegründer, tritt die Nachfolge für Marcus H. Rosenmüller an und übernimmt mit Stefan Betz zusammen das Singspiel auf dem Nockherberg. Grund genug, mal bei den Kasperl-Erfindern Oehmann und Josef Parzefall vorbeizuschauen.

vnm: Habt ihr im Moment überhaupt noch Zeit für den Kasperl? Stichwort Nockherberg! 

Richard Oehmann: Ja, der Josef und ich machen beide nebenher noch andere Sachen ohne den Kasperl. Das hat dann meistens auch mit Theater und Liedern zu tun. Man kann sagen, beim Nockherberg-Singspiel mach‘ ich auch eine Art sehr großes Kasperltheater mit Politikern. Da wirkt auch meine kindische Kapelle Café Unterzucker mit.

vnm: …und was macht der Josef?

Richard Oehmann: Der spielt im Frühling auch Theater, aber diesmal als Schauspieler im „Theater… Und So Fort“ in München. Außerdem hat er etliche Folgen vom BR-Betthupferl gemacht. „Seppls Erlebnisse“ heißen die Geschichten. Aber weil er den Seppl und auch die Großmutter selber spricht, ist das eine Art Fortsetzung der Kasperl-Geschichten von Doctor Döblinger.

Als „Doctor Döblinger“ habt ihr euch längst zu einer Münchner Institution gemausert. Was sagt ihr zu eurem Erfolg?

Josef Parzefall: Das müssen andere beurteilen. Aber wir sind jede Woche ausverkauft. Unsere CDs werden inzwischen auch in Köln und Berlin bestellt. Das freut den Kasperl natürlich.

vnm: Seit wann gibt es Doctor Döblinger?

Richard Oehmann: 1993 haben wir damit angefangen. Wir schreiben die Stücke und bringen den Kasperl für die Kinder auf die Bühne. Mein Bruder Gregor bastelt die Figuren.

vnm: Ein Stück für Kinder dauert etwa eine halbe Stunde. Bei einem Erwachsenen-Stück steht ihr schon mal zwei Stunden hinter der Bühne, haltet die Hände in die Höh‘ und erweckt den Kasperl zum Leben. Ist das nicht teilweise ganz schön anstrengend?

Josef Parzefall: Keine Frage. Das geht auf Arme und Rücken. Aber wir hören erst damit auf, wenn das Kreuz gar nicht mehr mitmachen will. Es macht einfach zu viel Spaß mit den Kindern.

vnm: Die Kinder… ja sind die denn ein dankbares Theater-Publikum?

Richard Oehmann: Sie machen bei allem mit und sind von Anfang bis Ende voll dabei. Aber sie sind auch sehr kritische und genaue Zuschauer. Da haben wir unseren Text schon das eine oder andere Mal umgeschrieben, weil der Gag nicht ging. Und sie merken auch sofort, wenn was nicht passt, der Wachtmeister Wirsing zum Beispiel nicht von da rauskommt, wo er vorher reingegangen ist.

vnm: …und sie können auch ganz schöne Petzen sein, oder?

Josef Parzefall: Nein, eigentlich nicht. Sie antworten halt, wenn man sie was fragt! Und da ist es ihnen meistens egal, ob das der Kasperl, die Prinzessin Heike oder der böse Zauberer ist.

Freitag, 1. Dezember 2017

Lieber Nikolaus, bitte bring uns das ins Haus!

Was liegen denn da für Bücherschätze vor der Tür? War das schon der Nikolaus? Und wer bitte hat die Schokolade gegessen?

Bei uns gibt's zum Nikolaus immer ein bisserl mehr als bei anderen. Pre-Xmas sozusagen. Dafür bringt dann das Christkind einfach zwei, drei Geschenke weniger. Und immer liegt viel Lesestoff rund um den Stiefel vor der Wohnungstür, damit die Adventszeit auch richtig spannend und kuschlig wird. Das sind unsere Buchtipps für den Bischof von Myra - etwas für jedes Alter und noch dazu druckfrisch aus München:

Wie ihr wisst, lieben wir die Reihe "Alles Natur" aus dem Buchverlag arsEdition in München-Schwabing. Die Bücher sind mit hundertprozentigen Ökofarben auf recyceltes Papier gedruckt - und wie immer wunderschön illustriert von Britta Teckentrup.

Neu im Blätterwald sind "Mein kleiner Fuchs" und "Mein kleines Eichhörnchen", die gemeinsam mit ihren Freunden Abenteuer in der Natur erleben. Wir finden ja den Fuchs unschlagbar und haben ihn schon ein paar Mal abends auf der Couch gelesen... Aber mal schauen, was das Kinderherz sagt. Ab 18 Monaten - bleibt aber noch lange interessant.

Unser Wunschzettel: Schokolade, Buch, Schokolade, Buch, Schokolade, Buch!
Was auch immer großen Spaß macht, sind die Bücher der "Lernraupe". Bei "Ich kenne die Buchstaben" werden der Umgang mit Buchstaben und das Zusammensetzen von ersten Wörtern gefördert. Die Kinder können in 21 Bildkarten Buchstaben aus Moosgummi einsetzen. Dazu gibt's ein kleines Heft, in dem sich weitere Anregungen und Spiele finden. So tut das Abc gar nicht weh! Ab 5 Jahren.

Zu Nikolaus gehört natürlich der Nikolaus. Aber wer ist das eigentlich? Im Buch "Die Wunder des heiligen Nikolaus" erfahren Kinder ab 4 Jahren die Lebensgeschichte des Bischofs von Myra - verständlich erzählt von Nicole Büker und stimmungsvoll illustriert von Daniela Chudzinski.

Unser absoluter Geheimtipp: "Der Delfin" von Sergio Bambaren für Kinder ab 4 Jahren. Die  traumhaft schönen Bilder der Illustratorin Joelle Tourlonias nehmen die Leser mit ins kleine Meer, das irgendwo da draußen im großen Meer liegt. Es ist die Heimat des Delfins Daniel, der sich nach Meer (haha!) sehnt. Er will in die Wellen ganz weit draußen schwimmen. Auf dem Weg trifft er viele Tiere des Wassers. Eine Geschichte über die wunderbare Natur und Wünsche, die in Erfüllung gehen - passend zur Adventszeit. Eine Adaption des Bestsellers "Der träumende Delfin" für die Kleinen.


Nicht viele Bücher schaffen es, uns ein Leben lang zu begleiten. "Der kleine Prinz" ist so eine Ausnahmeerscheinung. Ihn gibt es jetzt als Bilderbuch-Ausgabe für Kinder ab 4 Jahren. Darin wird die berührende und poetische Geschichte des kleinen Prinzen kindgerecht erzählt. Ein hübsches Geschenk mit Leinenrücken und Folienprägung - aber das interessiert vermutlich nur die Erwachsenen. Die Originalzeichnungen von Antoine de Saint-Exupéry hingegen werden alle lieben.


Interaktives Buchlesen: der "Stern über Bethlehem", schnell nachgespielt mit ein paar Ostheimer-Krippenfiguren

Dieses ganz besonderes Buch hat arsEdition mit Britta Teckentrup herausgebracht: den "Stern über Bethlehem". Und das sollte wirklich unter keinem Christbaum fehlen. Die klassische Weihnachtsgeschichte mit Maria und Josef, die für eine ganz besondere Geburt ein Zuhause suchen. Das Buch kann übrigens auch mit ein paar Holzfiguren wunderbar nachgespielt werden und ist dann der Optimalfall: tolle Geschenke, bei denen der Sinn des Festes hängenbleibt. Geht schon ab 18 Monaten - aber wird sicher viele Jahre danach noch zum Weihnachtsfest rausgekramt.

Und wo wir gerade beim Besinnen sind: Diese Bücher hier unten sind ein tolles Geschenk für Mamas und Omas in der Adventszeit. Wenn es draußen dunkel ist und die Platzerl im Ofen backen, können sie die Fragen ihrer Kinder beantworten, die diese vermutlich noch gar nicht gestellt haben. 


"Liebe Mama/Oma, erzähl mir mehr von dir": Ein wertvoller Gedankenschatz, der ewig bleibt.
Die Bücher heißen "Liebe Mama, erzähl mir mehr von dir" und "Liebe Oma, erzähl mir mehr von dir"Papas und Opas sind ja oft von der schreibfauleren Sorte und müssen warten, ob arsEdition diese Reihe für sie erweitert - oder einfach mitschreiben. Ein modernes Posiealbum mit viel Platz für Anekdoten, Geschichten und Fotos. Ein wertvoller Gedankenschatz, der ewig bleibt.



Ihr könnt ein Nikolaus-Packerl von arsEdition gewinnen! Insgesamt verlosen wir drei Stück. Sucht euch dafür eure drei Lieblingsbücher aus. Bei Fuchs & Eichhörnchen aus der Reihe "Alles Natur" und "Liebe Mama"/"Liebe Oma" gelten die zwei Bücher als eines - es ist ja bald Weihnachten. Und eine Überraschung gibt's auch noch obendrauf.

So habt ihr die besten Chancen: Likt uns und arsEdition auf Facebook und auf Instagram. Mailt uns auf einem der beiden Kanäle eine Direktnachricht (kein Kommentar!!) mit eurem ganzen Namen, der Adresse, dem Alter eures Kindes und eurem persönlichen Geheimtipp für München. Einsendeschluss ist der 3. Dezember. Wir wünschen euch viel Glück und einen tollen vollen Nikolausstiefel!

*Teilnahmeberechtigt sind Personen ab Vollendung des 18. Lebensjahres. Preise werden nicht in Bar ausgezahlt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 

Montag, 27. November 2017


Himmel oder Hölle?
Ein Wochenende im Familienhotel Alpenrose in Lermoos


Familienhotel - sind wir dafür die richtigen Typen? Das mussten wir am Wochenende dringend mal herausfinden. Also ab ins Auto und eine Stunde Richtung Süden in die Berge. Die Alpenrose in Lermoos ist seit Jahrzehnten eine Institution in der Branche, der Porsche unter den Familienhotels und gleichzeitig die kuschlige Couch unter der Zugspitze. Wenn schon, denn schon!

Blogger-Töchter in Nyani-Dirndln mit Plüschbreze
In der Alpenrose gibt's alles: Fische im Wasser, eine Tiefgarage im Keller, Skiverleih und Weinkeller nebendran und tolle Spielplätze drinnen wie draußen.

An Urlauben haben wir schon alles erlebt: Camping, Glamping, wochenlanges spontanes Reisen mit kleinem Gepäck, Touren mit dem Bulli und dem Wohnmobil, Flugzeuge, Kreuzfahrtschiffe, zu Fuß über die Alpen, auf dem Rad nach Lappland. Wassersport, Sonnenuntergänge, Shoppen, sieben Kontinente, Freiheit. Dann kam unsere Tochter - und mit ihr: stundenlanges Packen, Autofahren mit Spucktüte, Schlafen im Elternbett und ein blinder Passagier namens Orga. Dann lieber Zuhause bleiben? Niemals! Wir lieben unser München - aber die fantastische Lage nicht auszunutzen, wäre eine Sünde. Begriffe wie Familienhotel, Verwöhnpension, Piratenland und Windelskischule haben mit einem Mal einen magischen Glanz.

Perfekt für Fotoshooting und Bloggerevent

Mareike Opitz sortiert das Leben in Listen
Für ein Shooting der neuen Kinderkollektion hatte uns passenderweise das Münchner Kinderlabel Nyani in die charmante Kulisse der Alpenrose eingeladen. Mit dabei: die wunderbaren Blogger-Kolleginnen Eva Imhof, Julia Pohl (Blog "Glücksmütter"), Milla ("Milla von Bayern"), Karen Webb, Sophia Böhm ("LifestyleMom"), Mareike Opitz ("Mutti so yeah"), Susanna Drescher ("Susamamma") Jana Berger ("Jananibe"), Susanna Goonawardana ("AFamilyAffair") und Sandra ("Aus meiner Sicht").

Während ihre Männer Spaß mit den Kindern (und Hunden) hatten, brachten sich die Frauen über ihre Projekte auf den neuesten Stand, etwa das wunderbar lustige und hilfreiche Buch "Ene, mene, Miste, Mutti schreibt 'ne Liste", das die Journalistin Mareike Opitz im Oktober veröffentlicht hat. Ein inspirierendes Event von Nyani in einzigartiger Atmosphäre.

Drinnen: Wohlfühlort und endloser Abenteuerspielplatz

Die Alpenrose ist ein Vier-Sterne-Wellnesshotel in Lermoos in Tirol. Ein Familienbetrieb, der den Spagat zwischen ausgepowerten, anspruchsvollen Erwachsenen und ihren Babys, Kindern oder Teenies schafft. Die Großen gehen ins Spa, in die Sauna oder aufs Laufband. Die Kleinen rutschen ins Bällebad, malen, basteln, gehen ins hauseigene Kino, klettern in der Turnhalle oder plantschen in einem Hallenbad mit Piratenschiff und Sandstrand. Die Eltern kommen einfach mit oder übergeben die Kinder einem der 24 Betreuer, die rund um die Uhr für den Nachwuchs da sind.



Jedes Eckerl im Hotel ist ein Abenteuerspielplatz. Hier gibt's Holz für den Kamin, Regale mit Kinderbüchern, nostalgische Schaukelpferde und ganz viel Mäh.




Draußen: Mit dem Schlitten schlittern oder zum Skifahren in die Berge


Alpenrose, du Angeberin! Im Garten lockt die Rodelbahn.
Wir waren ehrlich gesagt mehr draußen als drinnen. Die Nacht hatte so viel Neuschnee gebracht, dass unsere Tochter am Panoramafenster klebte. Für den Boote-Pool und das Riesentrampolin im Garten war es ein bisserl zu kalt - aber genau richtig für die abschüssige Wiese und den riesigen Fuhrpark aus Schlitten und Tretautos. Die Kinder rodelten und quietschen um die Wette. Das faszinierte selbst die Pferde vom Bauern nebenan. Wer mehr Pferdestärken möchte, leiht sich kostenlos den neuesten BMW, und auch Segways oder E-Bikes stehen bereit.

Skifahren ist hier in der Tiroler Zugspitz-Arena natürlich traumhaft. Die nächste Gondelbahn ist keine hundert Meter von der Alpenrose entfernt. Wir hatten noch Nebensaison, die Lifte standen still. Aber Schneeschuhwandern ging. Auch Radeln, Mountainbiken, Golf, Langlauf, Tennis, Wandern, Paragliding oder Rafting sind möglich, ebenso ein Zwergerlskikurs direkt am Haus. Was für ein Paradies mit Blick auf die Zugspitze!



Auch noch wichtig: Essen und Schlafen


Verspielte Details an jedem Eck - und nun auch ...
Auf unseren Reisen haben wir immer gerne und viel gegessen. Aber so ein Frühstücksbuffet haben wir noch nie gesehen: kleine Croissants, unzählige Semmeln, Mini-Brezen und Brotsorten, täglich wechselnde selbstgemachte Marmeladen, Spiegeleier mit orangefarbenem Dotter, Ananas, Melonen, Beeren, endlos viele Zutaten fürs Müsli, ein eigenes Käsebüffet, frisch gepresste Säfte, eine lustige Maschine, die Butterflocken ausspuckt, und, und, und. Das Mittagsbüffet steht dem in nichts nach. Nachmittags dann schon wieder selbst gebackene Kuchen zu Kaffee und Tee, am Abend ein hervorragendes Sechs-Gänge-Menü mit Wahlmöglichkeiten. Wenn wir nur das Rezept für die Safran-Zwiebel-Suppe oder den Almochsen wüssten... Aber so kommen wir einfach immer wieder. Im Verwöhnprogramm ist übrigens alles inklusive - nicht ganz günstig, aber es lohnt sich!

Fürs Übernachten wählt man je nach Budget zwischen Familienzimmer, Apartment und Suite. Hübsch, großzügig und mit Alpensilhouette vom Balkon aus sind sie alle. Die einen haben Lagerfeuer, die anderen sogar einen Whirlpool mit Fernseher oder eine Sauna. Wir hatten eine Suite mit nicht allzu viel Schnickschnack und einem kleinen Kinderzimmer mit Stockbett nebendran, auf dem unsere Zweijährige tagsüber kletterte wie eine Gämse in den Bergen. In der Nacht machte sie sich dann aber doch im Elternbett breit wie ein Elefant.



... eine Riesenbreze von Nyani aus München
Kritik: Ähm, ja ...

Das Familienhotel Alpenrose in Lermoos ist vielfach preisgekrönt und auch im Netz eines der bestbewerteten Hotels von ganz Österreich. Und das absolut zurecht! Dabei hatten wir viele Vorurteile im Gepäck, dachten, Familienhotels wären höllisch laut, chaotisch, kitschig, abgewohnt und uncool. Aber hier gibt's wirklich nichts zu meckern - oder doch? Das WLan könnte besser sein - das liegt aber vermutlich an der Größe der Alpenrose. Und dann standen wir doch einmal mit einem Anliegen an der Rezeption: "Der Kachelofen auf unserer Suite ist etwas zu warm." Ein bisschen beschämend, dieses Luxusproblem. Aber wir wollten ja so kritisch wie möglich berichten - über ein wirklich himmlisches Wochenendes mit der Familie in den Bergen.

(Werbung) Melanie Epp vom Münchner Modelabel Nyani und das Familienhotel Alpenrose haben uns zu diesem Wochenende in Lermoos eingeladen. Unsere Berichterstattung erfolgt freiwillig und wie immer ohne Maulkorb. ;-)

Freitag, 17. November 2017


Fühlen,
fantasieren,
glücklich sein - 
unser Plädoyer
zum Vorlesetag


Wenn wir ehrlich sind, lassen wir uns immer noch gerne vorlesen. Erwachsenen-Hörspiele und Betthupferl-Geschichten für Kinder, die Speisekarte beim Inder, die Schlagzeilen von Spiegel Online, den Einkaufszettel bei Ikea und die Postkarte von Freunden. Warum sollte es Kindern da anders gehen? Wir liefern ihnen mit Bildern und Buchstaben das Drehbuch für die herrlichsten Geschichten in ihrem Kopf.

Allerdings wird in Deutschland viel zu wenig vorgelesen. Das sagt die Stiftung Lesen, die den 17. November zum bundesweiten Vorlesetag erklärt hat. Zumindest 15 Minuten pro Tag sollten es den Experten zufolge schon sein. Immer noch viel zu wenig, finden wir - aber ein Drittel der Eltern schafft nicht mal das. Was uns an der Statistik auch gar nicht gefällt: Fast alle Mütter lesen vor, aber nur knapp 40 Prozent der Väter. Das ist armselig in einem solch reichen Land.

Denn Vorlesen ist unendlich wichtig für unsere wissbegierigen Kinder. Wer lesen kann, entwickelt seine Vorstellungsgabe, seine Fantasie. Er kann sich konzentrieren, logisch denken und die Gefühle anderer nachempfinden. Und das Wichtigste: Lesen macht glücklich. Es gibt jedem von uns ein tiefes und befriedigendes Verständnis. Bücher sind einfach das beste Medium aller Zeiten.

Mit dem Vorlesen sollte man übrigens schon bei Kindern ab einem Alter von sechs Monaten beginnen - mit drei Jahren ist es dann schon zu spät, das zeigt sich spätestens in der Grundschule. Für Babys und Kleinkinder tun es simple Bilderbücher wie "Ein Jahr im Wald", zu denen wir ganz automatisch in ganzen Sätzen unsere Geschichten erzählen. Zum Vorlesen braucht es also noch nicht einmal Buchstaben. Das haben wir heute bei einem Treffen mit unserem Lieblingsverlag arsEdition in Schwabing gelernt. Von dort kommen auch unsere Lieblingsbücher als Inspiration für das Christkind, den Nikolaus oder ein Geschenk einfach nur so zwischendurch. Lesen ist Leben - und kein Luxus!

"Lesen, kuscheln, träumen - Vorlesegeschichten von Isabel Abedi"


Ab 4 Jahren: Die Autorin erzählt Geschichten zum Träumen, Lachen und Trösten: vom 99. Schaf, das beim Schäfchenzählen aus der Reihe tanzt, vom Schlawatz, dem märchenhaften Traumwunscherfüller, von der blöden Ziege und der dummen Gans, die sich eigentlich doch sehr gerne haben, von Tobias, der es kaum erwarten kann, bis seine Mama von der Geschäftsreise nach Hause kommt, vom kleinen Gespenst, das sich auch mal gruselt, von der kleinen Fee und vielen mehr. Ein richtig toller Vorleseschatz für die Familie mit wunderschönen Bildern von Dagmar Henze.


"Ein Jahr im Wald" von Emilia Dziubak

Ab 3 Jahren: Wie oben erwähnt, braucht es fürs Vorlesen keine Buchstaben. In diesem großartigen Wimmelbuch werden einfach die eigenen Erklärungen und Entdeckungen vorgelesen. Bären, Füchse, Vögel, Eichhörnchen, Hasen - im Wald leben viele Tiere. Von Januar bis Dezember zeigt jede Seite den Wald bei verschiedenem Wetter und zu verschiedenen Tageszeiten. So finden große und kleine Leser Antworten auf die Fragen: Was spielen die Tiere und wie ruhen sie sich aus? Wer schläft am Tag und wer in der Nacht? Wer mag wen? Was fressen sie am liebsten? Ein Spiel ist auch noch integriert - und stundenlange Beschäftigung garantiert.


"Linas Reise ins Land Glück" von Martin Widmark

Ab 5 Jahren: Auch dieses Buch ist von Emilia Dziubak illustriert und lädt zum Träumen ein. Zum Einschlafen erzählt Lina dem kleinen Daniel eine märchenhafte Geschichte aus ihrer Vergangenheit: Als kleines Mädchen landet sie auf der Suche nach ihrem verschwundenen Bruder in einer wundersamen Welt – dem Land Glück. Dort trifft sie auf sprechende Insekten und einen höflichen Käfer in Frack und mit Fliege, der sie an die wundervollsten Orte führt. Doch nicht alles ist so einfach wie es scheint... Für alle Liebhaber von "Alice im Wunderland".


"Träum schön, bald ist Weihnachten!"

Ab 3 Jahren: Eigentlich ist das hier ein Adventskalender mit 24 traumhaften Vorlesegeschichten in der Vorweihnachtszeit. Das Besondere an diesem Buch sind nämlich die Seiten zum Aufreißen, so wird das Warten auf Weihnachten zu einem Vergnügen. Mit Illustrationen von Ruth Yo Rühmer.

"Superstarke Geschichten vom Größerwerden"


Ab 3 Jahren: Vier Bilderbuchgeschichten aus dem Kinderalltag begleiten die Kleinsten beim Großwerden. Sie erzählen von einem aufregenden Tag im Kindergarten und vom Zähneputzen mit dem Zahnputz-Drachen. Vom Streiten und Versöhnen mit Geschwistern und davon, wie schön es ist, mit anderen zu teilen. Einfühlsam erzählt von Katja Burkard, Sabine Cuno und Charlotte Habersack, und liebevoll illustriert von Andrea Hebrock, Ana-Maria Weller und Miriam Cordes.

"Hase und Holunderbär - Bärenstarke Weihnachtsgeschichten" von Walko


Ab 6 Jahren: Hier gibt's zwei wunderbare Weihnachtsgeschichten mit den Freunden Hase und Holunderbär in einem Band. Wie schön ist es doch in der verschneiten Hasenheide! Der kleine Hase und der Holunderbär freuen sich schon auf den Weihnachtsabend. Doch bevor sie mit ihren Freunden feiern können, gibt es noch eine Menge Abenteuer zu erleben: Dem kleinen Murmeltierjungen Manni muss geholfen werden - sein Brief an den Weihnachtsmann ist nämlich verloren gegangen. Und die Wohnhöhle des dicken Jakob wurde unter dem vielen Schnee begraben - er braucht dringend eine neue Bleibe...

"Es weihnachtet sehr!" von Sandra Grimm

Ab 4 Jahren: In Minutengeschichten und Gedichten erzählt Sandra Grimm von weihnachtlichen Glücksmomenten und Winterwunderwelten, von vernaschten Engeln, frechen Rentieren und vom Schlittenrennen der Weihnachtswichtel. Dazwischen finden sich auch noch viele klassische Weihnachtslieder, alles liebevoll illustriert von Anna Karina Birkenstock. Für wunderbar gemütliche Vorlesestunden.