Freitag, 11. Dezember 2015

                
Oh la la! 
Großes & kleines Design kehrt ein: Noch bis 24. Dezember gastiert TSCHAU TSCHÜSSI im SCHPUNK in der Birkenau 2 in Untergiesing.

"Concept store for the good old hot shit", nennen sich die Macher aus Leipzig. Heißt: Es gibt Allerlei aus der ganzen Welt von irgendwo & sowieso mit großartigen Kleinigkeiten und somit auch Geschenken für alle Liebsten. 

"In München ist es schwer, mal was auszuprobieren und aufzuziehen", sagt Miriam von Tschau Tschüssi. In Leipzig, wo sie seit neun Jahren eine Boutique für großes und kleines Design hat, sei das anders. Umso besser, dass es jetzt für die Voweihnachtszeit das Pop-Up-Store gibt. Hinschaun und kaufen!


Donnerstag, 3. Dezember 2015


In China essen sie Hunde. Mit Semmelknödeln und Preiselbeeren.
Schmarrn, ruft ihr? Euch ist doch der Glühwein zu Kopf gestiegen!
Und Recht habt’s: Keine Ahnung, wie Chinesen Weihnachten feiern - und ob überhaupt.

Aber eins wissen wir: wie sich die Münchner am besten auf das Fest unterm Tannenbaum einstimmen. Ab auf den schönsten Christkindlmarkt unter der Großen Pagode, wie der Chinesischer Turm im Englischen Garten auch genannt wird. In die eine Hand einen Glühwein oder Blutorangen-Punsch, in die andere eine Bratwurstsemmel oder einen dick glasierten Lebkuchen. An Tischen und Hockern aus dicken Baumstämmen lauschen wir, was Freunde für Neuigkeiten und Gerüchte parat haben – neben uns kreischen Kinder vor Freude im nostalgischen Karussell, über uns verhallen blechern und unverkitscht die Weihnachtslieder der Turmbläser.


Der neueste Clou dem Weihnachtsmarkt am Chinaturm sind die beiden bunt beleuchteten Bahnen für „Bavarian Curling“, unser geliebtes Eisstockschießen. Für zehn Euro pro Nase könnt ihr euch hier für eine Stunde die komplette Ausrüstung leihen und in einer Gruppe von maximal zehn Leuten die Stöckerl knallen lassen. Damit euer Wurf am nächsten an der Daube landet. Pling-pling, klack-klack, lasst’s scheppern!







VnM-Gewinnspiel*

Wir verlosen 5x2 Essensgutscheine für den Christkindlmarkt am Chinesischen Turm. Für eines dieser Markerl bekommt ihr zwei Glühwein und eine Bratwurstsemmel.

Was müsst ihr tun, um zu gewinnen? Likt uns auf Facebook und mailt uns dort eine Nachricht mit eurem persönlichen Geheimtipp für München. Und schreibt bitte euren Namen dazu. Einsendeschuss ist der 5. Dezember, 12 Uhr. Viel Glück, viel Spaß!







* Teilnahmeberechtigt sind Personen ab Vollendung des 18. Lebensjahres mit Wohnsitz in Deutschland. Preise werden nicht bar ausgezahlt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Sonntag, 22. November 2015



Städter aufgepasst! Es wird Winter - und da brauchen wir warme Füße. Wir haben die Münchner Alternative zu Ugg-Boots. Juhuu!

Das Münchner Original heißt Softclox, ist ziemlich erfolgreich und feiert seinen 10. Geburtstag.

Wir testen den Schuh - und spätestens beim ersten Reinschlüpfen ist uns klar, warum die Marke "Softclox" heißt. Die Schuhe sind klobig, kompakt und stabil wie ein Clog, gleichzeitig aber tatsächlich unglaublich bequem. Ganz ehrlich: Bei diesen Schuhen ist "soft" fast noch untertrieben. Da ist wirklich alles flauschig, weich und leicht.

Kein Wunder, dass es die Münchner Marke bereits seit zehn Jahren gibt - und übrigens auch weit über unser geliebtes Städtchen hinaus. Softclox werden inzwischen in 18 Ländern verkauf, quer über den Erdball, zum Beispiel in Italien, den Niederlanden, Südafrika oder Dubai.

Ach ja: Und voll im Trend sind Clogs gerade auch noch. Von "zeitlosen Must-Haves" schreibt die Elle. Ähnlich berichten Instyle, Grazia und Co. 
Wir sind stolz auf unser Münchner Original, verlängern den Trend in den Winter und sagen: Uggs ade - Clogs juhee! 
Aber pssssst! Nicht weitersagen!


Softclox-Gründerin Christina Mühle
Hinter dem Label steht übrigens Christina Mühle. 2006 macht sie ihren Traum wahr - nachdem sie zwei Jahre lang mit vier befreundeten Schuhprofis an ihrer Vision entwickelt, gebastelt, investiert, wieder verworfen und dann doch neu begonnen hat. Es ging ihr darum, den Holzschuh wieder salonfähig zu machen. "Ich bin ein Mädchen aus den Siebzigern", sagt Mühle. "Deshalb liebe ich Holzschuhe seit ich mit fünf Jahren meine ersten 'Holzklapperl' bekam." Und heute hat ihr Unternehmen 120 Mitarbeiter - mitten in Sendling.

In den letzten zehn Jahren hat die ursprünglich auf Sommersandalen ausgerichtete Marke zudem im Winter draufgesattelt. Die Holzclogs haben sich auch zur kalten Jahreszeit bestens bewährt, weil das Holz gegen Nässe und Schnee unempfindlich ist, sagen die Macher. Ihr Alleinstellungsmerkmal: die Holzsohle mit einem biegsamen Gummigelenk.



In München gibt es Softclox unter anderem in den "Raab"-Filialen, bei "Schritt für Schritt" in der Klenzestraße, im "Wollkorb" in der Volkartsraße. Die Schuhe kosten um 70 bis 250 Euro.


Softclox INA Bailey/Strick ...
... in grau mit weichem Lammfell gefüttert und Strick außen

Sonntag, 15. November 2015


"Lecker" sagen wir Münchner ja eher nicht. Uns schmeckt's halt - oder eben nicht. Narrisch gut gefällt es unserem Gaumen aber in der Lekkerei. Da ist uns jede Sprachgepflogenheit einerlei.

Leicht, natürlich und gesund wird in dem kleinen Laden an der Lerchenauer Straße neben dem Olympiapark gekocht. Das Fleisch stammt vom bekannten Bauern ums Eck, nur ein Stückerl weiter wachsen Schwammerl und Rosenkohl, die bei Küchenchef Andreas Montag momentan neben weiterem saisonalen Gemüse und Obst aus der Region auf dem Teller landet.
 

 
Geliefert wird auch: von Montag bis Freitag im Stundenfenster zwischen 11 und 21 Uhr. Der Umwelt zu Liebe natürlich mit dem Lastenrad oder einem Elektro-Roller. Ein Griff in die "Wundertüte", die uns ein netter junger Mann an der Wohnungstür in die Hand drückt, und ab mit der Sesam-Pfeffer-Hähnchenbrust in die Mikrowelle oder den Backofen. Wir legen kurz auch die unwiderstehlichen Cookies dazu. Während uns ihr Duft in die Nase zieht, testen wir den Kürbissalat mit weißen Bohnen. Andreas, du Küchengott!

Auf diese Abwechslung haben wir schon lange gewartet. Mal keine Pizza und kein Thai. Die Lekkerei-Leckereien eignen sich übrigens auch super als Gutschein zum Geburtstag oder zu Weihnachten. Weil Geschmacksverstärker greislig sind. Kleine Geschenke und Überraschungsgrüße umso schöner.



Montag, 12. Oktober 2015

München und der Wohnungsmarkt. Das ist bekanntlich ein schwieriges Thema. Denn Wohnungen sind teuer - und begehrt. Und mindestens ebenso begehrt sind übrigens Kreißsäle.
Ja, richtig gelesen! Jetzt geht's ans Eingemachte.

Denn: Die Frauen bekommen wieder mehr Kinder - vor allem in München. Laut Statistischem Bundesamt stieg bundesweit die Zahl der Kinder pro Frau nach einem Tiefststand von 1,25 nach der Wende langsam wieder an auf 1,41.

Und ausgerechnet: Viele Schwangere wollen unbedingt in München entbinden. "Geburtentourismus" nennt man sowas. Frauen aus dem Umland kommen zur Entbindung gern in die Stadt. Die dortigen Kliniken müssen oft ihre Geburtsstationen schließen, weiß Astrid Giesen, die Vorsitzende des bayerischen Hebammenverbandes.
Auch aus dem Ausland, etwa Russland und der arabischen Welt, kommen Schwangere. Im November entband eine Frau aus Abu Dhabi Vierlinge. Das Paar hatte sich angesichts der Risikoschwangerschaft für München entschieden.

Doch was machen die vielen Schwangeren, wenn es nicht genügen Kreißsäle gibt?
Warten und hoffen, sagen wir. Unsere interne Recherche hat ergeben:

- Im Klinikum dritter Orden bitte dringend gleich nach Zeugung zur Entbindung anmelden!
- Bei allen anderen Krankenhäusern flexibel sein. Denn man könnte schon mal weitergeschickt werden.
- Im Schwabinger Krankenhaus scheinen die Chancen am besten. Hier werden Schwangere in den Wehen nicht weggeschickt. Eine kleine Wartezeit im Auto müssten sie aber unter Umständen in Kauf nehmen.
- In Zukunft sollte sich die Lage entspannen. Die Städtischen Kliniken bauen ihre Kapazitäten aus. Hier kommen bisher 4.000 Babys pro Jahr zur Welt. "In Zukunft werden wir 6.000 Geburten machen können", sagt Olaf Neumann, Chefarzt der Schwabinger Frauenklinik.


Übrigens: 16.100 Entbindungen gab es laut bayerischem statistischem Landesamt 2014 in München. Nur in Berlin (gut 35.000) und Hamburg (18.100) waren es demnach mehr. Geburten und Sterbefälle betrachtet wächst aber München stärker, um 3,8 Bürger pro 1.000 Einwohner.

Und wie sagte schon Fußball-Kaiser Franz Beckenbauer: "Der liebe Gott freut sich über jedes Kind!"




Montag, 5. Oktober 2015

Mit Blitzlicht und Ballons melden wir uns zurück aus der Sommerpause.
Unser Nachwuchs ist da, die Sommerurlaube in guter Erinnerung, die Wiesn ... na ja, vorbei.
Die Stadt wird wieder gemütlicher und widmet sich jetzt den großen Messen.


Von den Plakaten verfolgt uns seit Tagen ein Paar tiefblaue Kinderaugen von der Leopold- über die Prinzregenten- bis hinein in die Kaufinger Straße. Mit der "Babywelt München" kommt Bayerns größte Messe rund um den Nachwuchs in die Stadt, welche Jahr für Jahr neue Geburtenrekorde meldet, wächst, schreit und gedeiht.

Unter den Ausstellern sind von Freitag bis Sonntag (9.-11.10.) im MOC natürlich die großen Namen Stokke, Avent, Babybjörn, Chicco oder Nuk. Aber auch die Lokalmatadore mischen gewaltig mit, unter ihnen der Laden Das Kinderzimmer, Joki Kinderbetreung und Ökokisten München.

Ein sympathischer Mix mit allerhand Messerabatten, Gewinnspielen und Fotoshootings. Ihr erfahrt die wichtigsten Trends und bringt die wildesten Träume mit ins Kinderzimmer, um dort ein Paar tiefblaue Babyaugen glücklich zu machen.

Fotos: Patrick Lipke, Babywelt